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E-Commerce in den USA: Der ultimative Leitfaden

Amerikas Marktgröße, Kaufkraft, fortschrittliche Technologien und reine Liebe zum Online-Shopping machen es zu einem E-Commerce-Hotspot für wachstumsorientierte Online-Verkäufer.

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USA: E-Commerce-Supermacht

Wenn Sie das Land der Möglichkeiten nennen müssten, was wäre dann das erste Land, das Ihnen in den Sinn kommt? Höchstwahrscheinlich, wäre Ihre Antwort: die Vereinigten Staaten von Amerika.

Trotz der neuen Führung und einigen jüngsten politischen Ereignissen, die dazu neigen, Social-Media-Reaktionen auszulösen und lustige virale Memen anzuregen, haben die USA eine Geschichte, auf die sie stolz sein können.

Es ist schon viele Jahrhunderte her, als die Idee des amerikanischen Traums geboren wurde. So ist Amerika zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten und zum Synonym für Chancengleichheit und Erfolg geworden. Ebenso sind die USA auch für ihre freundlichen und fröhlichen Menschen bekannt: Sie sind selbstbewusst, unternehmungslustig und freiheitsliebend.

Amerika ist auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und eine Supermacht in der Welt des Online-Verkaufs. Es hat die größte Volkswirtschaft der Welt und ist auch im Bereich E-Commerce und grenzüberschreitender Exporte und Importe die führende Nation. Es ist außerdem die Geburtsstätte von E-Commerce-Giganten wie eBay und Amazon.

Auf der einen Seite sind die USA ein gesättigter Marktplatz, dessen Wachstum sich eventuell in den kommenden Jahren verlangsamen wird. Auf der anderen Seite führen US-E-Commerce-Verkäufe nach wie vor die westliche Welt an.

Amerikas Marktgröße, Kaufkraft, fortschrittliche Technologien und reine Liebe zum Online-Shopping machen es zu einem E-Commerce-Hotspot für wachstumsorientierte Online-Verkäufer.

US-Markt: Allgemeine Merkmale

Die USA sind das drittgrößte Land der Welt und doppelt so groß wie die EU. Sie ist einer der größten Verbrauchermärkte der Welt mit einer hohen Internetnutzung. Sie sind ebenfalls führend in der Entwicklung neuester technologischer Innovationen.

Amazon ist die marktbeherrschende Einzelhandels E-Commerce-Plattform in den USA und alles in allem eines seiner top fünf digitalen Objekte.

Die Macht und Stärke Amerikas locken viele ausländische Unternehmen dazu, der Versuchung nachzugeben, in diesen Markt einzutreten trotz der zu erwartenden hohen Marktzutrittsschranken und des starken Wettbewerbs.

Der US E-Commerce in Zahlen ausgedrückt

  • Bevölkerung: 322,9 Millionen
  • Aktive Internetnutzer: 282,1 Millionen
  • Aktive Nutzer der sozialen Netzwerke: 192 Millionen
  • Aktive Mobile soziale Nutzer: 169 Millionen
  • Internetnutzungsrate: 87,9 %
  • E-Commerce-Umsätze im Einzelhandel (2016): 322,17 Mrd. US$
  • Prognostizierter Einzelhandels-E-Commerce-Umsatz (2021): 485,27 Mrd. US$
  • Anzahl der E-Shopper (2016): 209,6 Millionen
  • Prognostizierte Anzahl von E-Shopper (2021): 230,5 Millionen
  • Digitaler Handelswachstum: 15%

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Verhalten der Online-Käufer

Die USA bestehen aus versierten, international orientierten Verbrauchern, die mit Online-Shopping bestens vertraut sind. US-Millennials (18-34 jährige) und Frauen kaufen am ehesten digital ein.

Die Kundenzufriedenheit und das Vertrauensniveau sind in den USA relativ hoch, so aber auch die Erwartungen der Kunden. Die USA haben viel Ähnlichkeit mit den europäischen Marktplätzen und dem europäischen Verbraucherverhalten.

Der stärkste Konsum findet während der Festtage statt. Es lohnt sich die Tage des Jahres zu merken, an denen der US-Handel große Verkaufsangebote anbietet. Dazu zählen zum Beispiel Black Friday, Cyber ​​Monday und die Feriensaison. Dies sind die Zeiten, in denen Sie viel mehr verkaufen können als im Rest des Jahres.

Laut einer Umfrage des Pew Research Centers (2016) sind etwa 8 von 10 Amerikanern Online-Shopper. Ungefähr 1 von 10 Erwachsenen in den USA hat seine Meinung über Produkte oder Unternehmen in den sozialen Medien mitgeteilt. Die Kundenerfahrung und die Bedeutung von Kundenrezensionen dürfen daher nicht unterschätzt werden.

 

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Ein Ratschlag für internationale Online-Verkäufer, die in Amerika handeln möchten

Es mag wie eine Selbstverständlichkeit erscheinen, aber vergessen Sie die kulturellen Unterschiede nicht, besonders wenn es um die Kommunikation geht.

Sie denken vielleicht: Aber das ist offensichtlich, wir alle kennen die amerikanische Kultur!

Zugegeben, wir kennen Filme, Popmusik und andere Aspekte der amerikanischen Kultur. Es bedeutet jedoch nicht, dass die tatsächliche geschäftliche Interaktion mit Amerikanern etwas ist, mit dem Sie vertraut oder komfortabel sind. Viele kulturelle Feinheiten können leicht übersehen werden, besonders wenn es um die alltägliche Geschäftskommunikation und den Tonfall geht.

Ein größeres Bewusstsein für solche kulturellen Unterschiede wird Ihnen helfen, sich an jeden ausländischen Markt anzupassen. Auf diese Weise können Sie Ihre Geschäftserfolgschancen nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern erhöhen.

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Beliebte Produktkategorien

Nach Angaben von Statista gehören zu den führenden Produktkategorien, die von Benutzern in den USA online gekauft wurden (Stand Juni 2016, sowohl für Männer als auch für Frauen):

  • Kleidung/Schuhe
  • Nahrungsmittel
  • Schönheits- / Körperpflegeprodukte.

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Logistik, Lieferung und Versand

Die USA sind ein großes Land und verfügen über ein leistungsstarkes Schienennetz, Autobahnverbindungen und ein Luftversandsystem. Ihr gut entwickelter Logistikmarkt verfügt über strategische Zentren mit exzellenter Standortpositionierung.

Die bevorzugten Versandoptionen in den USA sind UPS und FedEx. Kleinere Shops nutzen auch das staatliche Postsystem (US Postal Service).

Da die amerikanischen Konsumenten tendenziell ungeduldiger sind als die in anderen Ländern, bieten die meisten US-amerikanischen Einzelhändler kostenlose und zunehmend Lieferoptionen am gleichen Tag an. Allerdings ist der US-Markt im Vergleich zu Großbritannien geografisch viel größer, sodass die Lieferung am nächsten Tag nicht so alltäglich ist wie in Großbritannien.

Die große Mehrheit der Verbraucher in den USA ist eher bereit, einen Kauf zu tätigen, wenn ein kostenloser Versand angeboten wird. Mehr als die Hälfte der Verbraucher ist eher bereit, Produkte zu kaufen, wenn die Möglichkeit einer kostenlosen Rückgabe und des Austauschs besteht.

Wenn es um den grenzüberschreitenden Versand geht, gibt es einige Herausforderungen, die berücksichtigt werden müssen. Diese beziehen sich auf:

  • Sicherheit: Aufgrund der jüngsten Gewaltausbrüche sind die direkten Verbindungen nach Mexiko und Texas gefährlicher geworden. Darüber hinaus hat die Wachsamkeit gegenüber der Terroranschläge die USA im Falle der Warenströme besonders aufmerksam gemacht.
  • Wirtschaft: Die Rezession in den USA hatte langfristige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Produktion.
  • Bestimmungen: Diese haben mit Formalitäten, Gesetzgebung und Import- / Handels-Einschränkungen zu tun. Die Einschränkungen betreffen eine Reihe von Produkten, darunter Medikamente, Käse, Alkohol, Lebensmittel oder Sprengstoffe.

Empfehlung von unserem Sachverständigen für den Versand

internationaler-versand-expertHier sind die wichtigsten Informationen, die Sie bereitstellen sollten:

  • Wert in US$
  • Genaue Artikelbeschreibung (NIKE rotes T-Shirt Größe L statt nur Kleidung)
  • HTS-Code
  • Herkunftsland
  • Optional: der Link zum Produkt und die Incoterms.

Viele Unternehmen bieten Lieferdienste in die USA an. Bedenken Sie jedoch, dass es eine außergewöhnlich lange Zeit in Anspruch nehmen kann, über den USPS (US Postal Service) zu liefern. Daher empfiehlt Adrien Unternehmen, die tägliche und direkte Verbindungen zu lokalen Netzwerken in einem anderen Land haben.

Bevorzugte Zahlungsmöglichkeiten der US Online-Käufer

Laut einer Umfrage ausgeführt von American Express (September 2016) sind Karten die beliebteste Zahlungsmethode bei Online-Käufern in den USA. 73% der erwachsenen amerikanischen Online-Käufer benutzen Kreditkarten und 62% verwenden Debitkarten für ihre Einkäufe.

59% benutzten häufig Online-Zahlungen, wie zum Beispiel gespeicherte Zahlungskarten, Mobile-Payment-Apps. 53% erwähnen die Zahlung mit Bargeld. Die Daten von American Express beziehen sich sowohl auf Online- als auch auf Offline-Einkäufe.

Interessanterweise sind viele US-Verbraucher Inhaber mehrerer Karten, mit fast fünf Karten pro Erwachsener.

Mobiler Handel in den USA

Gemäß den Statista-Daten beträgt der mobile-Anteil der Einzelhandels-E-Commerce-Verkäufe in den USA 36% (im Vergleich zu Criteo-Daten: 40% der Online-Käufe, die von einem Mobil-Endgerät getätigt werden). Auch wenn die USA etwas hinter Großbritannien liegen (52 %), das an erster Stelle steht, ist seine Position immer noch stark.

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Die Bedeutung des Einkaufs von mobilen Endgeräten ist aus den obigen Grafiken ersichtlich. Daher ist es für wachstumsorientierte Online-Verkäufer unerlässlich, eine angemessene mobile Optimierung und ein großartiges mobiles Kauferlebnis sicherzustellen.

Grenzüberschreitender Einkauf

Die USA sind einer der größten grenzüberschreitenden B2C-E-Commerce-Märkte, wenn es um Exporte und Importe geht. Der intensivste B2C-E-Commerce-Handel zwischen den USA und Großbritannien ist das Ergebnis des gemeinsamen sprachlichen Hintergrunds. Eine beliebte Online-Shopping Destination ist auch China.

Mehr als die Hälfte der Online-Verkäufer in den USA verkaufen an internationale Online-Käufer, speziell diejenigen, die sich in Europa befinden.

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Quelle: Landmark Global

Vorteile des Online-Verkaufs Ihrer Produkte in den USA

Erstens spricht Amerika Englisch: die reichweitenstärkste Zweitsprache der Welt und die beliebteste Onlinesprache. Kein Wunder also, dass englischsprachige Marktplätze die erste Wahl nach dem eigenen nationalen Markt sind! Dadurch haben Sie Zugriff auf Millionen von Einkäufern aus den USA und darüber hinaus.

Der zweite Vorteil des Verkaufs Ihres Produkts in den USA hängt mit der Größe und Reife des Marktes zusammen. Dies führt zu einer sehr, sehr großen Anzahl von Online-Käufern. Weitere Vorteile sind online versierte Verbraucher, eine gut entwickelte Infrastruktur und eine fortschrittliche Zahlungskultur.

Drittens ist die Technologieübernahme bei der US-Bevölkerung schnell, was Online-Verkäufern eine große Anzahl von Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten bietet, z. B. über soziale Medien oder Apps.

Schließlich betrachten Sie die Stärke der USA als Land und das Konzept der US-E-Commerce-Supermacht. Viele ausländische Unternehmen können einfach nicht anders, als die USA anzustreben und und sie in Ihr Länderportfolio hinzuzufügen. Das Absatzpotenzial des Marktes und seine führende Position scheinen die anfängliche Belastung durch Markteintrittsbarrieren zu übertreffen.

Herausforderungen für den US E-Commerce

Erstens: Der Markteintritt in den USA wird als große Herausforderung wahrgenommen.

Der wettbewerbsstarke Binnenmarkt, der demografische Wandel, die sich ständig verändernde Technologie und die hohen Verbrauchererwartungen erfordern einen zusätzlichen Aufwand.

Zweitens: Steuern in den USA sind ein außerordentlich komplexes Thema mit vielen unterschiedlichen staatlichen und lokalen Umsatzsteuern. Interessanterweise zeigen einige Online-Händler die anfallende Mehrwertsteuer erst an, wenn der Käufer den Checkout erreicht hat. Dieser Schritt kann jedoch sehr riskant sein, da viele Verbraucher, die unerwartete Zusatzkosten sehen, den Warenkorb abbrechen.

Drittens: Wenn es um die US-Infrastruktur geht, beziehen sich die Herausforderungen auf die Landesgröße, die unterschiedlichen Landschaften und die völlig unterschiedlichen Bevölkerungsdichte. Logistische Herausforderungen können insbesondere kleinere und mittelgroße Händler betreffen. Sie verfügen möglicherweise nicht über angemessene Ressourcen oder sind möglicherweise nicht konkurrenzfähig ohne Teil einer größeren Vertriebsorganisation zu werden. Dies kann ihre Margen ungeheuer beeinflussen.

Kurz zusammengefasst

Vor einigen Jahrhunderten ermöglichte Amerika Menschen jeder Herkunft, im neugeborenen Land Glück anzustreben, das zum Synonym für Möglichkeiten, Chancen und Gleichberechtigung wurde.

Wie steht es mit den Online-Verkäufen? Ist Amerika heute ein verheißenes Land? Es ist definitiv einer der führenden Anbieter und eine E-Commerce-Supermacht mit nur einem berechtigten Rivalen: China.

Die USA sind führend bei grenzüberschreitenden E-Commerce Exporten und Importen. Schließlich bietet der Markt viele Möglichkeiten und Absatzchancen, wie zum Beispiel bei saisonalen Ereignissen wie Black Friday oder Cyber ​​Monday.

Auch wenn es relativ schwierig sein kann, in den US-Markt einzusteigen und dort wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn Sie erst einmal drinnen sind, können Ihre Anstrengungen Ihre Einnahmen vervielfachen und einen Geschäftserfolg in einem Land mit einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt, bringen.

Ganz wie man es zu sagen pflegt: In Amerika ist nichts unmöglich.

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Quellen