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E-Commerce in Großbritannien: Der ultimative Leitfaden

Der britische Marktplatz zeichnet sich durch eine enorme Kaufkraft und eine hervorragende digitale Infrastruktur aus. Wenn Sie einen Käufer überzeugen wollen, auf „Jetzt kaufen“ zu klicken, sind Ihre Erfolgsaussichten bei den Briten ziemlich hoch.

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Großbritannien: Eine E-Commerce-Erfolgsgeschichte

Großbritannien ist ein mächtiger E-Commerce-Markt und ein Land mit einer fortschrittlichen digitalen Technologie. Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Was ist mit Brexit? Könnte dieser zum Untergang Großbritanniens und seiner E-Commerce-Macht beitragen?

Bedenken Sie Folgendes:

Großbritannien ist bekanntlich der am fortgeschrittenste E-Commerce-Markt in Europa und eines der Führer in der Digitalwirtschaft.

Von Brexit abgesehen…. haben wir es hier mit einem stabilen und leistungsstarken E-Commerce-Markt zu tun. Es können vorübergehende Herausforderungen aufgrund der bevorstehenden wirtschaftlichen Verschiebung und politischen Wende auftreten. Nichtsdestotrotz wird Großbritannien aller Wahrscheinlichkeit nach wohl auf lange Sicht stark bleiben.

globaler-ecommerce-ukGroßbritannien ist ein Knotenpunkt für Internet-Shopper. Obwohl es ein relativ kleiner Markt ist, geben die britischen Käufer gerne Geld aus. Gemäß der IMRG (Interactive Media in Retail Group) und dem Capgemini Bericht vom Januar 2017 wuchs im Jahr 2016 der B2C-E-Commerce-Umsatz in Großbritannien um rund 16 %.

Wie Sie sehen, geht die Sonne auf dem britischen E-Commerce nicht wirklich unter, also geben Sie die Idee nicht auf, Ihre Produkte auf diesem Markt zu verkaufen. Britische Konsumenten sind wahrlich begierige Käufer.

Britischer Marktplatz: Allgemeine Merkmale

Der britische Marktplatz zeichnet sich durch eine enorme Kaufkraft und eine hervorragende digitale Infrastruktur aus. Er ist wettbewerbsfähig und kundenorientiert. Das Land hat eine hohe Bevölkerungsdichte und einen großen Anteil am gesamten Online-Bruttoinlandsprodukt.

Großbritannien hat einen Vorteil, wenn es um Technologie-Übernahme geht, welches durch das Fehlen einer Sprachbarriere erleichtert wird. Immerhin stammen viele der technologischen Neuerscheinungen aus den USA.

Der UK E-Commerce in Zahlen ausgedrückt

  • Bevölkerung: 64,91 Millionen
  • Aktive Internetnutzer: 59,47 Millionen
  • Aktive Nutzer der sozialen Netzwerke: 38 Millionen
  • Bevölkerungsrate, die online einkauft: 87%
  • Durchschnittlicher Bestellwert (Desktop): £ 66,99
  • Durchschnittlicher Bestellwert (Smartphone): £ 53,92
  • Digitaler Commerce-Wachstum: 15 %

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Verhalten der Online-Käufer

Großbritannien ist ein wettbewerbsfähiger und kundenorientierter Markt. Es ist notwendig Verkäufern, qualitativ hochwertigen Kundenservice anzubieten und Vertrauen an ihre Kunden zu übermitteln. Dies kann durch kundenorientierte Handlungen erfolgen, z. B. durch die Gewährleistung problemloser Rücksendungen.

Wenn Sie einen Käufer überzeugen wollen, auf „Jetzt kaufen“ zu klicken, sind Ihre Erfolgsaussichten bei den Briten ziemlich hoch.

Beliebte Produktkategorien

Zu den Top-Produkten, die von britischen Online-Käufern gekauft werden, gehören Kleidung/Schuhe, Bücher, Unterhaltungselektronik, Lebensmittel und Filme/DVDs.

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Logistik, Lieferung & Versand

In größeren Ländern, wie Russland, den USA oder Australien, kann die Lieferzeit sowohl für Verkäufer als auch Käufer Kopfschmerzen bereiten. Die fest gefügte britische Größe hat wiederum seine Vorteile.

Die britische Infrastruktur ist umfangreich, leistungsstark und modern. Die Notwendigkeit einer Effizienzsteigerung hat zu einer sehr niedrigen Preisgestaltung für Lieferungen geführt.

Die B2B-Versandlandschaft in Großbritannien wird von ehemaligen Bereichen der Royal Mail bestimmt, darunter Parcelforce & General Logistics. Die B2C-Versandstellen verwenden in der Regel unter Vertrag genommene Versandpartner.

Die Optionen der 1-Tages Zustellung und Click & Collect und Click & Reserve sind weit verbreitet.

Für britische Verbraucher ist Online-Shopping schon fast so unmittelbar wie einkaufen in einem normalen Laden.

Dies ist ein wichtiger Erkenntnispunkt. Wenn Sie Waren an einen britischen Kunden liefern, müssen Sie seine Erwartungen berücksichtigen.

Was erwartet der britische Käufer von der Lieferung?

  • Klare & genaue Online-Lieferverfolgung und Mitteilungen über den aktuellen Lieferstatus
  • Effiziente und proaktive Kommunikation, z. B. E-Mail / Text / telefonische Aktualisierungen oder gebührenfreie Telefonnummern, um den Kurier zu kontaktieren
  • Einzelhändler mit einer proaktiven Vorgehensweise zur Lösung von Problemen.

Empfehlung von unserem Sachverständigen für den Versand

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Adrien Salvat

Die Abgabe von Paketen an einem sicheren Ort oder beim Nachbarn ist von Kurierdiensten in Großbritannien recht üblich. Adrien Salvat, Experte für den internationalen Versand empfiehlt, dass Einzelhändler ihre Pakete durch eine Serviceleistung mit einem Zustellnachweis versenden.

Auf diese Weise, wenn etwas schief gehen sollte, haben die Verkäufer einen Beweis, dass das Paket erfolgreich an einem bestimmten Ort zugestellt wurde.

Wenn der Händler ein Paket von außerhalb der EU nach Großbritannien (im Falle eines Standard-E-Commerce-Produkts) verschickt:

  • für einen Paketwert geringer als $ 22 fallen keine Mehrwertsteuer und Zölle an
  • für einen Paketwert von mehr als $ 22 fällt die Mehrwertsteuer an
  • für einen Paketwert von mehr als $ 170 fallen die Mehrwertsteuer sowie Zölle an.

Es ist ebenso erwähnenswert, dass es außer der britischen Post auch alternative, kostengünstigere Serviceleistungen gibt. Zum Beispiel, DSAs (downstream accesses – nachgelagerte Zugänge) bieten ermäßigte Preise für Lieferungen über die Royal Mail an.

Darüber hinaus stellen einige Transportunternehmen, wie Yodel oder Hermes, wettbewerbsfähige Preise und eine ordentliche Servicequalität zur Verfügung.

Bevorzugte Zahlungsmöglichkeiten der britischen Online-Käufer

In Großbritannien sind Kreditkarten (40%) die beliebteste Zahlungsmethode bei Online-Einkäufen, gefolgt von Bankkarten (34%) und PayPal (21%).

Britische Online-Shopper sind es gewohnt, Online-Einkäufe zu tätigen und haben in der Regel kein Problem damit, ihre Zahlungskartendetails einzugeben. Dieses Vertrauen trägt zu einer höheren Anzahl von Online-Abwicklungen bei.

Mobiler Handel in Großbritannien

Die Briten sind eifrige mobile Käufer, die gerne unterwegs einkaufen. Tatsächlich gehören sie zur größten Käufergruppe, die vom Handy aus einkaufen.

Kostengünstige Handy-Tarife motivieren die Nutzer, mehr Zeit online zu verbringen. Der mobile Anteil des E-Commerce Einzelhandels in Großbritannien beträgt 52%.

Äußerst beliebt sind Smartphones, welche 70% des E-Commerce-Verkehrs einbringen. Größere Bildschirme haben Smart-Shopping noch einfacher gemacht, was den Trend weiter antreibt.

Grenzüberschreitender Einkauf

58% der britischen Online-Käufer kauften im Jahr 2015 ein Produkt im Ausland und standen damit an erster Stelle in der Postnord E-Commerce-Recherche. Zu den beliebtesten Online-Einkaufszielen der britischen Online-Shopper gehören die USA, China und Deutschland.

Top Länder von denen die Briten kaufen

 

Vorteile des Online-Verkaufs Ihrer Produkte in Großbritannien

Zunächst einmal… denken Sie an die englische Sprache, die in Großbritannien gesprochen wird und nahezu… auf der ganzen Welt. Daher ziehen die britischen E-Commerce-Seiten nicht nur britische, sondern auch internationale Käufer an. Dies kann den Zugang zu einer sehr, sehr umfangreichen Anzahl von Käufern bedeuten.

Zweitens, wenn es um Versand & Lieferung geht, ist Großbritannien voller Möglichkeiten, die den Verkäufern die Gelegenheiten geben, niedrige Versandkosten sicherzustellen.

Drittens, bei mobilen Nutzern, kann Großbritannien die höchste Nutzung in der EU verzeichnen. Und ja, sie lieben es unterwegs zu shoppen… zu jeder Zeit, an jedem Ort. Mit anderen Worten, Ihre Waren werden einem sehr begeisterten E-Commerce-Publikum dargeboten.

Und zu guter Letzt, stehen die britischen Käufer, im Vergleich zu anderen EU-Bürgern, den Zahlungsmethoden aufgeschlossener gegenüber. Daher fällt es den Briten um einiges leichter an der Kasse die „Jetzt kaufen“ Taste zu drücken.
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Fazit…

Online-Shopping ist für Briten eine Selbstverständlichkeit, weshalb sie aus der Perspektive des Verkäufers ideale Online-Käufer sind.

Herausforderungen für den britischen E-Commerce

Was glauben Sie, welches Top-Thema derzeit mit Großbritannien verbunden wird? Natürlich, der Brexit. Es gibt kein Zurück mehr. Was jetzt?: fragt sich der E-Commerce-Verkäufer.

  • Wenn Großbritannien oder die EU neue Vorschriften nach dem Brexit übernehmen, wie wird sich dies auf den Umsatz auswirken?
  • Wie wirken sich die Fernabsatzbestimmungen wie Zölle und Steuern aus?
  • Wie wird der E-Commerce nach dem Brexit aussehen?

Es gibt viele Fragen aber keine Standardantworten.

Eine andere von Brexit unabhängige Herausforderung könnte die britische Marktreife sein. Britische Einkäufer haben Zugang zu einer breiten Auswahl an Produkten und lokale Händler verwenden fortgeschrittene Marketing-Taktiken. Um auf diesem Markt erfolgreich zu sein, ist es wichtig differenzierte Produkte zu haben.

Kurz zusammengefasst

Vielleicht ist es das Wetter, das die Briten motiviert, ihre Einkäufe bequem online von zu Hause aus zu tätigen. Es macht ihnen wirklich Spaß. Immerhin, wer bummelt schon gerne an regnerischen Tagen durch Einkaufsstraßen?

Großbritannien war der Marktführer im europäischen E-Commerce, sodass es höchst unwahrscheinlich ist, dass die Brexit-Situation es zu einem unattraktiven E-Commerce-Ort macht.

Großbritannien ist ein einflussreiches, digital fortgeschrittenes Land. Der britische E-Commerce-Verbraucher ist auch ein begeisterter Online-Shopper, vor allem jetzt, da das Handy immer bequemer für diesen Zweck wird.

Die Tage des britischen Imperiums mögen schon lange vorbei sein, aber der E-Commerce in Großbritannien ist stärker denn je.

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Quellen

Lengow Country Guide. 2016. United Kingdom. Ecommerce Outlook.
Online Retailing: Britain, Europe, US and Canada 2017
E-commerce in the United Kingdom (UK) – Statistics & Facts