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Verkaufen Sie international mit Ihrem Webstore: Interview mit A. Borgstrom & F. Richardson

Zu Jahresbeginn entwickeln wir unseren gestarteten Webstore-Service stetig weiter! Über 18.000 eBay- und Amazon-Händler haben ihren Onlinehandel mit unserer Hilfe bereits internationalisiert. Jetzt können auch Webstorebesitzer ihre Geschäfte auf ausländische Marktplätze in Australien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Spanien, Großbritannien und die USA, ausdehnen. Die Zahl der an einer Internationalisierung interessierten Onlinehändler steigt stetig. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, das Kauferlebnis für den internationalen Kunden in lokal angepassten Onlineshops zu verbessern.

Andre Borgstrom und Fitch Richardson, die Webstore Produktbesitzer bei Webinterpret, haben sich die Zeit für ein kurzes Interview zum Stand und zur Entwicklung genommen.
Andre Fitch Online Sales


eBay und Amazon tragen einen großen Teil zum weltweiten Onlinehandel bei. Überraschenderweise werden aber nur 25 Prozent aller Verkäufe direkt über die Marktplätze abgewickelt und 75 Prozent aller Verkäufe über Webstores getätigt. Aus diesem Grund ist es unabdinglich, die Internationalisierung für alle Webstorebesitzer zu vereinfachen und ihnen zu mehr Reichweite zu verhelfen. Wir haben es uns zum Ziel gemacht, jedem Verkäufer mit nur ein paar Klicks den Zugang zum internationalen Verkauf zu ermöglichen. Und das nicht nur auf eBay und Amazon, sondern auch mit ihrem eigenen Webstore.

Wir stellen sicher, dass die lokal angepassten Seiten auch von den entsprechenden internationalen Käufern gefunden werden. Zu diesem Zwecke bedienen wir uns verschiedenster Marketingtools wie Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, E-Mail Marketing oder Partnerreferenzen. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Produkte auf eine Weise vermarktet werden, die den Gegebenheiten und Ansprüchen des jeweiligen Marktes entspricht.

Mit unserem Service decken wir momentan sechs verschiedene ausländische Märkte ab. Die Übersetzungen sind von höchster Qualität. Die Dienstleistung ist für Webstores mit Magento, WooCommerce, OpenCart, PrestaShop, osCommerce und Zen Cart verfügbar.

Um die Internationalisierung und lokale Anpassung von Webstores besser verstehen zu können, haben wir mit den Experten Andre Borgstrom und Fitch Richardson gesprochen, beide Pioniere auf diesem Feld.


Interview mit A. Borgstrom & F. Richardson


Warum denken Sie, dass ein weltweiter Onlineverkauf via Webstore wichtig ist?

Andre: Die weltweite Zahl der Onlinekäufer wächst jedes Jahr. Laut Statista, liegt die voraussichtliche Anzahl von Käufern im Jahr 2016 bei 41 Millionen in Großbritannien, 46 Millionen in Deutschland und 175 Millionen in den USA. Wir wissen, dass Onlinepioniere wie Amazon und eBay ihr Geschäft in den letzten 20 Jahren erfolgreich weltweit expandiert haben. Gerade in letzter Zeit ist zu beobachten, dass auch Onlinehändler wie ASOS, iHerb und Zalando, die viel in eine Internationalisierung und lokale Anpassung ihrer Onlineshops investiert haben, große Erfolge verbuchen können.

Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem die für einen weltweiten Verkauf der eigenen Marke notwendige Technologie, für jedermann erschwinglich ist. Dies ist eine große Wachstums- und Erfolgschance für Onlinehändler jeder Größe.

Andre online sales webstore

Andre Borgstrom, Webstore Product Owner, Webinterpret

Was meinen Sie mit lokaler Anpassung?

Andre: Sagen wir mal, Sie sind ein britischer Verkäufer und wollen Ihre Waren in Frankreich verkaufen. Wahrscheinlich denken Sie, dass es ausreichend ist, Ihre Seite auf Französisch zu übersetzen, um neue französische Kunden zu gewinnen. Tatsächlich ist dies aber nur ein Teil der ganzen Geschichte. Um Ihre internationalen Kunden anzusprechen, reicht es nicht aus, Ihren Store einfach zu übersetzen. Vielmehr ist eine komplette lokale Anpassung nötig. Dazu gehören unter anderem Übersetzung, Währungsumrechnung, Größenumrechnung, Berechnung nationaler Steuern und Abgaben, niedrige internationale Versandkosten und ein Kundenservice für ausländische Käufer.

Weiterhin sollten Sie Ihr Geschäft im Ausland über verschiedenste Marketingkanäle bewerben, um wahrgenommen zu werden. Wie Sie sehen, ist die Sache ungleich komplexer als gedacht. Eine einfache Übersetzung und ein entsprechender internationaler Versand reichen nicht aus.

Laut IMRG, kann die komplette lokale Anpassung Ihres Geschäftes an ein entsprechendes Land, im Vergleich zu einem einfachen internationalen Versand, zu einem Verkaufszuwachs von bis zu 91 Prozent führen.


Wir sind nun an dem Punkt angelangt, an dem die für einen weltweiten Verkauf der eigenen Marke notwendige Technologie, für jedermann erschwinglich ist.


Was ist, wenn die Website auf Englisch ist? Der heutige Käufer spricht doch sicher Englisch – wäre es da nicht einfacher für den Verkäufer, Englisch als erste Sprache für die lokal angepassten Webstores zu nutzen?

Fitch: Eine Website auf Englisch bereitzustellen ist für Händler natürlich wesentlich einfacher, aber den Aufwand für eine richtige lokale Anpassung nicht auf sich zu nehmen, ist ökonomisch meist auch nicht sinnvoll. In Großbritannien gehen viele Onlinehändler auf den Kunden ein, indem sie lokal angepasste Landing Pages zur Verfügung stellen und internationale Versandoptionen anbieten. Dadurch können sie den Anteil von Bestellungen aus dem Ausland bereits auf 10 bis 20 Prozent steigern.

Auch wenn diese Zahlen zunächst hervorragend sind, handelt es sich hierbei, im Vergleich zu einer kompletten grenzübergreifenden Cross Border Trade Lösung, nur um die Spitze des Eisberges. Der britische Onlinemarkt macht nur 10 Prozent des momentanen internationalen E-Commerce Marktes aus. Ein Onlinehändler in Großbritannien, der das maximale Potential des internationalen Handels ausschöpft, sollte daher 80 Prozent seiner Bestellungen aus dem Ausland erhalten und lediglich 20 Prozent aus dem Inland.

Ein gutes Beispiel für einen solchen britischen Onlinehändler ist ASOS. Mit einem internationalen Verkaufsanteil von über 60 Prozent, hat sich ASOS zu einem weltweiten Geschäft entwickelt. Dies wurde vor allem durch eine komplette lokale Anpassung auf den wichtigsten internationalen Märkten möglich.

Fitch online sales webstore

Fitch Richardson, Product Design Manager, Webinterpret

Je härter der Wettbewerb auf dem Markt ist, desto wichtiger ist eine lokale Anpassung Ihres Shops. Wenn Onlinekäufer die Möglichkeit haben, ein von Ihnen angebotenes Produkt in ähnlicher Form bei einem lokalen Anbieter, in ihrer Muttersprache und Währung, sowie mit den ihnen bekannten Zahlungs- und Versandmethoden zu kaufen, werden sie sich wahrscheinlich für dieses Produkt entscheiden, auch wenn Ihres eventuell günstiger ist. Bei lokaler Anpassung geht es also sowohl um die richtige Kommunikation, als auch darum, mit Ihrer Marke und Ihrem Geschäft ein Vertrauensverhältnis zu Ihren Kunden aufzubauen.

Ein in der Cross-Border-Debatte oft vernachlässigtes Thema ist die Reichweite. Meistens konzentrieren wir uns in Gesprächen auf den Gewinn internationaler Käufer, was natürlich auch das Ziel sein sollte. Aber jeder Websitebesitzer kann Ihnen sagen, dass die größte Herausforderung, neben einer gut funktionierenden Website, in der Gewinnung von Reichweite und der Generierung von qualitativ hochwertigem Traffic durch Marketing und SEO liegt. Wenn Sie Ihren Store nicht auf internationale Besucher abstimmen, erhalten Sie kein gutes SEO Ranking auf Ihrem Zielmarkt und müssen mit hohen und ineffizienten Marketingkosten rechnen. Lokale Anpassung ist der Schlüssel zu internationalem Erfolg.


Bei lokaler Anpassung geht es also sowohl um die richtige Kommunikation, als auch darum, mit Ihrer Marke und Ihrem Geschäft ein Vertrauensverhältnis zu Ihren Kunden aufzubauen.


Wie können Verkäufer sich für eine solche Dienstleistung anmelden?

Andre: Sie können sich auf unserer Website anmelden. Wir bieten eine kostenlose und jederzeit kündbare 60-tägige Testphase ohne Vertragsbindung. Nach der Testphase zahlen Sie für jeden erfolgreichen internationalen Verkauf eine Gebühr. Sie müssen also nur bezahlen, wenn Sie dank uns auch tatsächlich mehr verkaufen.

Der Prozess selbst ist ganz unkompliziert: im Shop des Verkäufers wird ein Plugin installiert, welches es uns ermöglicht, Produktinformationen und Beschreibungen wie Bilder, Lagerbestände und Preise zu synchronisieren und zu kopieren. Wir beginnen zunächst mit Ihren 100 meistverkauften Produkten. Mit diesen erstellen wir neue und lokal angepasste Versionen Ihres Shops und vermarkten und veröffentlichen diese weltweit.


Der Prozess selbst ist ganz unkompliziert: im Shop des Verkäufers wird ein Plugin installiert, welches es uns ermöglicht, Produktinformationen und Beschreibungen wie Bilder, Lagerbestände und Preise zu synchronisieren und zu kopieren.


Welche Verbesserungen haben Sie seit dem Start von Webstores erreicht?

Fitch: Unser Fokus lag zunächst auf der Erstellung eines Webstores, der Käufer anlockt und Produkte verkauft. Anschließend haben wir uns auf die Generierung von Traffic und Reichweite konzentriert, sodass unsere Kunden nicht nur eine bessere Conversion Rate für existierende internationale Käufer aufweisen können, sondern auch neue internationale Käufer gewinnen.

Momentan setzen wir alles daran, noch mehr Märkte und Verkäufer zu unterstützen. Zunächst haben wir uns auf Verkäufer mit Magento Webstores konzentriert und waren damit sehr erfolgreich. Jetzt versuchen wir so viele Verkäufer wie möglich zu erreichen, indem wir Plugins für die 30 gängigsten E-Commerce-Plattformen bereitstellen. Dazu zählen Shopify, BigCommerce und WooCommerce. Unsere Mission war aber immer die gleiche: Den internationalen E-Commerce-Markt zu demokratisieren und für Verkäufer jeder Größenordnung zugänglich zu machen.


Unsere Mission war aber immer die gleiche: Den internationalen E-Commerce-Markt zu demokratisieren und für Verkäufer jeder Größenordnung zugänglich zu machen.


Was sind Ihre momentanen Prioritäten?

Andre: Wir arbeiten momentan daran, unseren Onboarding Prozess zu beschleunigen. Wir wollen erreichen, dass Verkäufer unsere Dienstleistungen schon am Tag ihrer Anmeldung nutzen können. Wir planen auch den Launch einer mobilen App, die Käufern ein noch besseres Shoppingerlebnis ermöglichen soll.

Weiterhin entwickeln wir gerade ein neues Feature, das Verkäufern ermöglicht, die lokal angepasste Version ihres Shops über ihren bereits existierenden Shop anzubieten. Zusammengefasst versuchen wir, die Verkaufszahlen unserer Verkäufer zu erhöhen und internationalen Käufern, ein exzellentes Kauferlebnis zu bieten.
Noch eine Frage zum Abschluss: Was sind, Ihrer Meinung nach, die Vor- und Nachteile von einem Test der Webstoreslösung?

Andre: Wir haben ja jetzt schon ausführlich über die Vorteile geredet und daher möchte ich an dieser Stelle nur noch einmal betonen, dass es keine Vertragsbindung seitens des Verkäufers gibt. Es fallen keine Vorauszahlungen oder Einstellgebühren an. Unsere Verkäufer profitieren während der 60-tägigen Testphase von kostenloser Übersetzung, kostenlosem Hosting und kostenlosem Marketing. Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere Dienstleistung für die meisten Verkäufer bezahlt macht. Diejenigen, die nicht mit den Ergebnissen zufrieden sind, können jederzeit kostenlos kündigen. Wir möchten, dass Onlinehändler ihr Geschäft erfolgreich international erweitern und laden sie ein, dies zu versuchen.

Fitch: Ehrlich gesagt, liegt das größte Risiko darin, es nicht zu versuchen. Die Wachstumsmöglichkeiten, die Cross Border Trade bietet, sind unerreicht und es gibt keine andere Marketing- oder Wachstumsstrategie mit einem ähnlich großen Wachstumspotential. Um ein weltweit erfolgreiches Geschäft wie ASOS zu werden. Beides muss aber nicht im Voraus passieren. Beginnen Sie einfach und testen Sie den Markt.

Ihre Produkte werden höchstwahrscheinlich nicht auf allen Märkten funktionieren. Daher ist es am besten einfach anzufangen, herauszufinden auf welchen Märkten Sie Erfolg haben und sich anschließend auf genau diese Märkte zu konzentrieren. So können Sie aus Ihrem Geschäft heraus Prozesse optimieren und Investitionen tätigen, während Sie das Risiko möglichst gering halten. Heutzutage gibt es keinen Grund, warum ein Onlinegeschäft kein globales Geschäft sein sollte.


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